eGov008 – eGovernment Monitor 2015

Wie ist es eigentlich mit dem eGovernment in Deutschland bestellt? Wirklich so schlimm, wie wir immer behaupten? Alles doch nicht so dramatisch? Oder gar schlimmer? Der eGovernment Monitor 2015 beantwortet diese Frage, und wir haben ihn für euch durchgearbeitet. Außerdem in dieser Folge: unser erstes Interview 🙂

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Gast:

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im Interview

Der eGovernment Monitor 2015

Der eGovernment Monitor 2015 wurde gemeinsam von der Initiative D21 und dem Institut for public information management, kurz ipima, veröffentlicht. Der eGovMonitor untersucht die Nutzung und Akzeptanz von eGovernment-Angeboten in Deutschland und vergleicht diese mit Österreich, der Schweiz und Schweden.

Neben den oben genannten Faktoren wurde besonderes Augenmerk auf die Erwartungen der Bürger an Online-Angebote von der Verwaltung gerichtet.

Die Ergebnisse sind, milde ausgedrückt, ernüchternd. So ist beispielsweise die Nutzung von eGovernment-Angeboten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar zurückgegangen.

Nutzung von eGovernment in Deutschland

Nutzung von eGovernment in Deutschland

Das ist ein Ergebnis, was einen nachdenklich macht. Worin liegen die Gründe? Natürlich geht der eGovernment-Monitor auch darauf ein. Neben den Sorgen der Bevölkerung zum Schutz ihrer Daten ist primär der fehlende Bekanntheitsgrad der Angebote ein Grund für die schlechte Nutzung.

Hauptbarriere für die Nutzung von eGovernment

Hauptbarriere für die Nutzung von eGovernment

Wie man erkennen kann, ist das größte Problem, das die Bürger einfach nicht wissen, dass es Angebote gibt und überraschenderweise ist das in Österreich sogar ein noch größeres Problem als in Deutschland.

Natürlich ist das nicht der einzige Grund.

weitere Nutzungsbarrieren und Datenschutzbedenken

weitere Nutzungsbarrieren und Datenschutzbedenken

Auch der nPA, De-Mail sowie mobile und Open Government werden thematisiert. Alles in allem ist das  Ergebnis mehr als ernüchternd. Es bleibt nur zu hoffen, dass das Thema eGovernment verstärkt in den Fokus der Behörden rutscht, die Wünsche der Bürger beachtet werden und somit die Ergebnisse im nächsten Jahr positiver sein werden.

Weitere Bilder aus der Studie findet ihr hier.

Interview mit Innosabi

Ein mögliches Tool, um eGovernment voranzutreiben, ist Crowdsourcing. Ganz groß in dem Thema ist die Firma innosabi. Wir sprachen mit CEO und Mitbegründerin Catharina van Delden über innosabi selbst, Open Innovation und Smart City.

Frau van Delden gibt dabei spannende Einblicke in Crowdsourcing und Open Innovation und zeigt Möglichkeiten auf, wie das Ganze auf die öffentliche Verwaltung anwendbar wäre. Darüber hinaus gibt Sie Beispiele, wie das schon andernorts äußerst gut ein- und umgesetzt wird, so z.B. in Indien.

Was uns besonders stolz macht: Die Kollegen von innosabi waren so begeistert von uns, dass sie sogar ein Foto von uns auf ihrer Facebook-Page geshared haben 🙂

Hier das Interview einzeln: http://interview.podcastfunkhaus.de/catharina-van-delden/

News

München – Nächstes Level für Ideen-Management

Praxistest der elektronischen Gesundheitskarte verzögert sich

Neues aus der Hauptstadt

Business Intelligence in der Verwaltung – Die langsame Auflösung der Silos

Hofheim am Taunus – Die Stadt mit dem Handy erleben

Warum sollten Sie eine E-Bewohner von Estland sein

Kommune21 im Interview – E-Government braucht Zeit

Tuttlingen – Radfahrer melden Mängel

Cuxhaven – Elektronisch zur Kurkarte

Digitalisierung im Gesundheitswesen – Entwurf des eHealth-Gesetzes im Bundestag

Studie – Portale weiter öffnen

Behörden – Ziel von Hackern

No-Spy-Regel für Softwarebeschaffung der öffentlichen Hand in Kraft

Rathaus 2.0: digital und trotzdem rechtskonform

Bitkom-Studie zu Standortfaktoren – Start-ups sind unzufrieden mit Behörden vor Ort

Umfrage – Größte Herausforderung E-Government

eGovernment – solange Bürger nicht zu Kunden werden, ändert sich nichts zum Besseren

eGov Benchmark – Digitaler EU-Binnenmarkt braucht stärkere Transformation

Kurioses

Braunschweig – Wartezeit im Internet

Bundes-Alarm-App NINA – Sirene für die Hosentasche

Lippstadt – Live-Blick auf den Rathausplatz

Bitkom zieht Jahresbilanz zur „Digitalen Agenda“ – Digitale Agenda zu einem Viertel umgesetzt

Herausragendes Beispiel für eine moderne Website einer Kommune (Danke an Hörerin Claudia für’s Einsenden des Beispiels)

Aktion für den nPA im Einkaufszentrum

Shownotes:

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Bearbeitung und Schnitt:

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Aufnahme:

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